Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems – und seine Temperaturen sind alles andere als gemütlich. Anders als auf der Erde gibt es keine feste Oberfläche, auf der man stehen könnte, sondern nur Gas- und Wolkenschichten.
Oberflächentemperatur (Wolkenobergrenze)
- Durchschnittlich etwa -145 °C.
- An der Wolkengrenze sind die Temperaturen extrem kalt, da die Sonnenstrahlung nur einen Bruchteil der Energie liefert, die Jupiter selbst abstrahlt.
Innerer Wärmehaushalt
- Jupiter strahlt mehr Energie ins All ab, als er von der Sonne empfängt.
- In den tieferen Schichten steigen die Temperaturen enorm: nahe des Kerns können sie auf 20.000 K oder mehr ansteigen.
- Der Kern besteht vermutlich aus Metall und Gestein und ist extrem heiß und unter hohem Druck.
Temperaturunterschiede und Wetter
- Jupiter zeigt markante Bänder und Stürme, z. B. den Großen Roten Fleck, einen riesigen Wirbelsturm.
- In den Wolkenbändern variieren die Temperaturen: in den hellen Zonen etwas kälter, in den dunklen Streifen wärmer.
Besonderheiten
- Die Temperaturen sind stark druckabhängig: Je tiefer man in Jupiters Atmosphäre vordringt, desto heißer wird es.
- Trotz der extremen Kälte an der Wolkenoberfläche zeigt Jupiter also ein komplexes thermisches Verhalten, das Wissenschaftler noch immer erforschen.
Fazit: Jupiter ist außen eiskalt, im Inneren extrem heiß. Sein komplexes Zusammenspiel von Kälte, Hitze und dynamischer Atmosphäre macht ihn zu einem faszinierenden Forschungsobjekt in unserem Sonnensystem.